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Bildungspläne - Evang. Schuldekanat Karlsruhe
Bildungspläne

Mit Beginn des Schuljahres 2004/05 sind neue Bildungspläne in Kraft getreten.
Sie wurden zunächst in den Eingangsklassen der jeweiligen Schulart eingeführt

Grundschule:              

Klassen 1-2

Hauptschule und Werkrealschule:  

Klassen 5-6

Realschule:     

Klassen 5-6 und 7

Gymnasium:    

Klasse 5

und ersetzen so nach und nach die älteren Bildungspläne.

Alle Lehrkräfte, auch die kirchlichen, erhalten über ihre Schule eine Druckfassung des Bildungsplans ihrer Schulart. Diese Fassung finden Sie auch auf der Internetseite www.bildungsstandards-bw.de. Dort sind inzwischen auch sog. Niveaukonkretisierungen und Umsetzungsbeispiele eingestellt.

Auszüge aus dem Einführungstext:

Der Bildungsplan gliedert sich in drei Ebenen mit unterschiedlichem Verbindlichkeitsgrad. Die erste Ebene legt die staatlichen Vorgaben für die Schulen fest. Die zweite Ebene konkretisiert die erste an ausgewählten Beispielen. Sie ist verbindlich, was das dargestellte Niveau betrifft - nicht jedoch bezüglich der ausgewählten Beispiele. Die dritte Ebene stellt Umsetzungsbeispiele zur Verfügung. Um eine ständige Aktualisierung zu ermöglichen, werden die Ebenen 2 und 3 des Bildungsplans ausschließlich über das Internet veröffentlicht.

Der Bildungsplan (Ebene 1) verbindet drei Elemente: Bildungsstandards beschreiben fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen, die am Ende eines Bildungsabschnitts, bezogen auf das Profil einer Schulart, erreicht sein sollen. Diesen Kompetenzen sind in Form eines Kerncurriculums Inhalte zugeordnet, die der Erreichung der Kompetenzen dienen. Diese Inhalte sind so ausgewählt, dass sie in rund zwei Dritteln der verfügbaren Unterrichtszeit erarbeitet werden können. Ein weiteres Drittel an Zeit steht für die Ausgestaltung eines Schulcurriculums zur Verfügung, das der Vertiefung und Erweiterung der inhaltlichen Vorgaben der Bildungsstandards dient. Das Schulcurriculum soll darüber hinaus einzelne Fächer und Fächerverbünde miteinander im Sinne des fächerverbindenden Unterrichts vernetzen und die Curricula der einzelnen Fächer bzw. Fächerverbünde ergänzen und vertiefen. Erst durch das Zusammenspiel von Kerncurriculum und Schulcurriculum werden die in den Bildungsstandards geforderten Kompetenzen erreicht.
Die Entwicklung und Fortschreibung des jeweiligen Schulcurriculums erfordert die Zusammenarbeit aller Lehrkräfte einer Schule. Das Schulcurriculum ist somit Ausgangspunkt für ein in einem kontinuierlichen Prozess zu entwickelndes Schulkonzept, das alle Elemente und Aspekte enthält, die die Profilierung und die Besonderheiten einer Schule ausmachen ... die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern und außerschulische Partner werden in diesen Prozess eingebunden. Hierdurch bieten sich vielfältige Chancen für die Öffnung der Schule nach außen. Das Schulcurriculum tritt aufgrund eines Beschlusses der Gesamtlehrerkonferenz nach Anhörung des Elternbeirates und nach Zustimmung durch die Schulkonferenz in Kraft.

Die Bildungsstandards sind Basis für die zentralen Prüfungen und Vergleichsarbeiten; diese beziehen sich auf die Inhalte des Kerncurriculums. Auf diese Weise sichern sie die Vergleichbarkeit von schulischen Anforderungen.

   

 

 

  
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